Ein Wochenende in Berlin-Kreuzberg, mit 100 DJs die ordentlich (Achtung – Witz!) Remmidemmi machten, mit Adolar die Käfer K mit nach Berlin brachten, wenig Schlaf und vielen verrückt & schönen Menschen. So könnte es doch immer sein!
Am Samstag machten wir uns kurz nach 22Uhr auf den Weg Richtung Kreuzberg zum “Festsaal Kreuzberg”, dort sollten an diesem Abend die 100 ALLERschönsten DJs Berlins zusammenkommen um ihrer liebsten Lieder zu präsentieren.
Bereits im letzten Jahr stieg diese orginelle Veranstaltung und sorgte da schon für eine Menge Vergnügen!
Punkt 23 Uhr fielen am Kottbusser Tor aus der U-Bahn und sahen auch schon die Schlange vor dem Festsaal. Der Einlass ging schnell voran und schon konnte man die ersten bekannten Gesichter begrüßen.
Bier geholt, Platz auf der Tanzfläche gesichert und halb 12 stand Pierre Populär als erster DJ hinter dem Mischpult und begrüßte uns alle mit dem ersten Song der Nacht.

Ab da füllte sich der Saal und der Balkon unaufhörlich. Immer mehr Leute wollten einen Blick auf den ein oder anderen DJ erhaschen. Es wurde zu Pop-Klassiker getanzt, zu Hiphop-Lieder gerappt und zu Elektro-Songs der Kopf gewippt. Die DJs gaben sich die Kopfhörer in die Hand um auch keine Pausen zu riskieren. So lauschte man den Liedern von Winson, Joko, Natalie Stardust, Nagel, Local Suicide, Mine & Hers und noch Dutzend anderen. Als Highlight gab es eine kleines DJ-Set von Marteria und “Die Atzen”. Die Stimmung war zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt und der gesamte Saal tanzte!
Ein paar DJs fielen leider aus und die Timetable konnte nicht immer eingehalten werden, dies tat der Stimmung aber keinerlei Abbruch.

Kurz nach sieben Uhr beendeten Remmidemmi und Egotronic schließlich die großartige Nacht.
Viertel Acht fielen auch wir dann in das langsam wach werdende Berlin und merkten jetzt erst unsere schmerzende Füße von fast acht Stunden tanzen. Aber sowas nimmt man doch gerne in Kauf.
Großartige Idee! Hoffentlich gibt es die ALLERALLERschönsten DJs dann auch wieder im nächsten Jahr.
Die Bilder und noch viel mehr sind von mitvergnügen gemacht worden! Hier!
Schlafen. Duschen. Anziehen. U-Bahn – Hallo Kreuzberg.
Diesmal fanden wir schon etwas früher zusammen um uns gemeinsam die großartige Band “Adolar” im Privatclub anzuschauen.
Einlass zum Konzert verschob sich um eine gute halbe Stunde, die wir dann mit Nahrungssuche ausfüllten. Satt und gestärkt stiegen wir schon die Treppen in den Privatclub nach unten. 20Uhr begann dann die Vorband Käfer K, den Jungs sollte man auch unbedingt mehr Aufmerksamkeit schenken.
Der Sänger entschuldigte sich öfter für seine Stimme, er wäre grade krank und deswegen würde er grade nicht so gut klingen. Da ich die Jungs auch das erste mal live sah, kann ich nicht beurteilen wie er sonst klingt, aber was ich an diesem Abend hörte gefiel mir unglaublich gut und seine Entschuldigungen waren somit vollkommen unnötig! Tolle Lieder, Schöne Musik, daraus folgt nur eins! Genau, Platte kaufen und wieder live sehen!
Nach einer kleinen Umbaupause standen auch schon Adolar auf der Bühne und der Club war nun auch schon gut gefüllt. Die vier Jungs aus Leipzig starteten ihr 1 1/2-stündiges Konzert mit ihrer aktuellen Single “Tanzenkotzen” und sorgten für gute Laune² unter den Anwesenden. Neben ihren besten Songs, hauten sie uns auch ein ungaublich gutes “Bratze“-Cover um die Ohren und füllten die Pause zwischen den Songs mit einer Menge witzigen Sprüchen und lustigen Anekdoten. Tom, der Sänger, hatte im Internet nachgelesen das man so Liveperfomanceaufwerten kann. Also erzählte er uns von “Flunkyball”-Spielen die nach ein paar Bier zum Kotzen führten und von Fahrrädern die durch flüssigen Beton fuhren.
Dann verliesen Adolar, ohne Zugabe, die Bühne.
Zugaben sind out. Die in Amerika machen das auch nicht mehr. Wir wollen das jetzt auch in Deutschland einführen.
Gut gelaunt und mit einem “Tanzenkotzen”-Ohrwurm gingen wir nach diesem Wochenende nach hause.
Tschüss Kreuzberg, danke für ein großartiges Wochenende.
